IT-Forensik: Digitale Spurensuche im Tatort Software

Die sichere Entwicklung steht immer – zumindest theoretisch – im Fokus der Softwareentwickler/-innen. Sobald ein Angreifer aber doch eine Lücke findet und sie ausnutzt, muss der Vorfall untersucht werden, um zukünftige Angriffe zu verhindern.

Hier kommt die IT-Forensik mit der Suche und Analyse von digitalen Spuren zum Einsatz. Wird ein fundiertes und umfangreiches Logging implementiert, dann hilft das bei einem Vorfall, damit IT-Forensiker Spuren effizient erfassen und auswerten können. Daher ist dies ein wichtiger Aspekt für Softwarearchitekten und -entwickler und muss bereits in der Konzeption berücksichtigt werden.

Vorkenntnisse

Der Vortrag gibt eine Einführung in das Themengebiet IT-Forensik für Softwareentwickler. Daher werden keine speziellen Vorkenntnisse benötigt.

Lernziele

Nach dem Vortrag kennen die Softwareentwickler/-innen die Bedeutung und das Einsatzgebiet der IT-Forensik und können die typischen Mechanismen einordnen. Sie können die Vorgehensweise nachvollziehen und so eigene Maßnahmen entwickeln, um eine forensische Untersuchung zu unterstützen. Damit wissen sie, welche relevanten Daten zukünftig für forensische Untersuchungen wie gespeichert werden müssen.

 

Speaker

 

Tobias Scheible
Tobias Scheible begann seine berufliche Laufbahn in der Webentwicklung. Seit 2012 ist er als Sicherheitsforscher an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen tätig. Dort arbeitete er zuerst im Forschungsprojekt Open Competence Center for Cyber Security, anschließend im berufsbegleitenden Masterstudiengang Digitale Forensik und im Bachelorstudiengang IT Security und aktuell im Forschungsprojekt SEKT.

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