Wer haftet, wenn der Vibe kippt? – Zur rechtlichen Verantwortung beim Vibe Coding
Vibe Coding verspricht Geschwindigkeit: Prompt rein, Code raus, Commit. Doch wer ungeprüft übernimmt, was GitHub Copilot, Cursor oder Claude liefern, produziert nicht nur Bugs, sondern Haftungsrisiken.
Der Vortrag zeigt, wo das Recht zuschlägt: Wer haftet bei Sicherheitslücken und fehlerhaftem Code – Entwickler, Arbeitgeber oder Anbieter? Wie verhält es sich mit Urheberrechtsverletzungen durch trainingsbedingt reproduzierten Fremdcode und mit Lizenzverstößen (GPL & Co.)? Welche Pflichten treffen Unternehmen nach KI-VO, DSGVO und NIS2?
Praxisnah, entwicklergerecht – und mit konkreten Leitplanken für den Alltag zwischen Prompt und Pull Request.
Vorkenntnisse
Rechtliches Grundverständnis und Grundkenntnisse über KI-gestütztes Coding.
Lernziele
Die Teilnehmenden erkennen die zentralen Haftungsrisiken beim ungeprüften Einsatz KI-generierten Codes – persönlich wie unternehmensseitig. Sie verstehen urheber- und lizenzrechtliche Fallstricke (Trainingsdaten, Copyleft, Open-Source-Compliance) und kennen die Pflichten aus KI-VO, DSGVO und weiteren Gesetzen. Sie nehmen konkrete Prüf- und Dokumentationsroutinen mit, um Vibe Coding rechtssicher in den Entwicklungsalltag zu integrieren.