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Security trifft KI: Sichere Softwareentwicklung mit KI‑Agenten entlang des SDLC

KI‑gestützte Coding‑Agenten verändern unseren Entwicklungsalltag grundlegend und versprechen erhebliche Produktivitätsgewinne. Der Aspekt Security gerät jedoch beim agentischen Arbeiten schnell in den Hintergrund: Es kommt zu halluzinierten Abhängigkeiten, unsicheren Defaults und fehlenden Validierungen.
In diesem Workshop erkunden wir hands‑on, wie sich KI‑Agenten sicher und produktiv entlang des gesamten Softwareentwicklungsprozess einsetzen lassen. Konkret arbeiten wir uns von KI‑gestütztem Threat Modeling über die agentenbasierte Implementierung sicherheitskritischer Features bis hin zu automatisiertem Security Testing sowie der Integration von KI in CI‑Pipelines und Git‑Workflows vor.

Vorkenntnisse

  • Programmierkenntnisse in Java, C#, JavaScript oder Python
  • Grundkenntnisse zu typischen Angriffsvektoren (z. B. OWASP Top 10)
  • Erste Erfahrungen mit KI‑Coding‑Assistenten sind hilfreich, aber nicht erforderlich.

Lernziele

  • KI-Agenten sicher und produktiv in der Softwareentwicklung einsetzen
  • Durch gezieltes Prompt Engineering qualitativ hochwertigen und sicheren Code generieren
  • Mittels KI Threat Models, Security Anforderungen und Testfälle aus bestehenden Artefakten ableiten
  • Typische Verwundbarkeiten von KI-generiertem Code erkennen und systematisch adressieren
  • KI-unterstützte Checks und Assistenten in CI-Pipelines und Git-Workflows gezielt einsetzen

Agenda

ab 9:00 Uhr: Registrierung
10:00 Uhr: Beginn
10:00 Uhr - 10:30 Uhr:
Ankommen im neuen Team
  • Ziele des Tages
  • Überblick über die bestehende, weiterzuentwickelnde Workshop-Anwendung
  • Teambildung
10:30 Uhr - 11:15 Uhr:
Security Assessment
  • Ist-Zustand der Workshop-Anwendung aufnehmen
  • Weitere Verwundbarkeiten und Assets identifizieren
11:15 Uhr - 12:00 Uhr:
Threat Modeling und Design
  • Threat Modeling eines neuen sicherheitskritischen Features inkl. Risikoanalyse
  • Erstellung eines Designs und Architektur mit Unterstützung von KI‑Agenten
12:00 Uhr - 13:00 Uhr:
Implementierung und Code Review
  • Agentenbasierte Implementierung des Sicherheitsfeatures
  • Gemeinsames Security Review des Features
13:00 Uhr - 14:00 Uhr: Mittagspause
14:00 Uhr - 14:45 Uhr:
Fortsetzung von Implementierung und Code Review
14:45 Uhr - 16:00 Uhr:
Testing und Integration
  • Testfälle generieren, ausführen und bewerten
  • Außerdem Nutzung von KI in CI‑Pipelines und Git‑Workflows
16:00 Uhr - 16:45 Uhr:
Retrospektive und Erfahrungsaustausch
16:45 Uhr - 17:00 Uhr:
Abschlussrunde
ca. 17:00 Uhr: Ende

Von 11:30 Uhr - 11:45 Uhr und 15:30 Uhr - 15:45 Uhr finden zudem Kaffeepausen statt.

 

Technische Anforderungen

  • Bringt einen eigenen Laptop mit, auf dem ihr eine Webanwendung herunterladen, kompilieren und ausführen könnt. Unterstützt werden Java 21+, .NET 9+, Python oder JavaScript (eine Technologie reicht - Ihr müsst nicht alles installiert haben)
  • Ihr benötigt einen eigenen KI-Zugang wie z.B. Claude Code oder Copilot

Falls ihr ein Gerät eurer Firma verwendet, überprüft vorher bitte, ob eines der folgenden, gelegentlich vorkommenden Probleme bei euch auftreten könnte.
  • Workshop-Teilnehmer:in hat keine Administrator-Rechte.
  • Corporate Laptops mit übermäßig penibler Sicherheitssoftware
  • Gesetzte Corporate-Proxies, über die man in der Firma kommunizieren muss, die aber in einer anderen Umgebung entsprechend nicht erreicht werden.

Speaker

 

Sebastian Leuer
Sebastian Leuer ist seit 2019 am Fraunhofer IEM tätig und beschäftigt sich mit Weiterbildungen und künstlicher Intelligenz im Themenbereich der sicheren Softwareentwicklung. Als Senior Expert verantwortet er die Konzipierung zielgruppenorientierter Schulungen im Rahmen des zertifizierten Security Champion Trainings und ist zentraler Ansprechpartner für sichere Softwareentwicklungsprozesse.