Bereits am 11. Mai findet der Online-Deep-Dive KI und Security statt.

Wer haftet, wenn der Vibe kippt? – Zur rechtlichen Verantwortung beim Vibe Coding

Vibe Coding verspricht Geschwindigkeit: Prompt rein, Code raus, Commit. Doch wer ungeprüft übernimmt, was GitHub Copilot, Cursor oder Claude liefern, produziert nicht nur Bugs, sondern Haftungsrisiken. Der Vortrag zeigt, wo das Recht zuschlägt: Wer haftet bei Sicherheitslücken und fehlerhaftem Code – Entwickler, Arbeitgeber oder Anbieter? Wie verhält es sich mit Urheberrechtsverletzungen durch trainingsbedingt reproduzierten Fremdcode und mit Lizenzverstößen (GPL & Co.)? Welche Pflichten treffen Unternehmen nach KI-VO, DSGVO und NIS2? Praxisnah, entwicklergerecht – und mit konkreten Leitplanken für den Alltag zwischen Prompt und Pull Request.

Vorkenntnisse

Rechtliches Grundverständnis und Grundkenntnisse über KI-gestütztes Coding.

Lernziele

Die Teilnehmenden erkennen die zentralen Haftungsrisiken beim ungeprüften Einsatz KI-generierten Codes – persönlich wie unternehmensseitig. Sie verstehen urheber- und lizenzrechtliche Fallstricke (Trainingsdaten, Copyleft, Open-Source-Compliance) und kennen die Pflichten aus KI-VO, DSGVO und weiteren Gesetzen. Sie nehmen konkrete Prüf- und Dokumentationsroutinen mit, um Vibe Coding rechtssicher in den Entwicklungsalltag zu integrieren.

Speaker

 

Niklas Mühleis
Niklas Mühleis Niklas Mühleis ist Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Heidrich Rechtsanwälte aus Hannover, die auf IT-Recht, Datenschutz und KI-Recht spezialisiert ist. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, technische und rechtliche Entwicklungen zu begleiten, und fungiert dabei als Dolmetscher zwischen den Sprachen der Technik und der Juristen.